Das copyright der Fotos liegt bei Hans-Günther Kauffmann

les mystère des racines

 

Vom vergrabenen Schatz im Acker lesen wir schon im Alten Testament. Immer wieder werden bei Ausgrabungen Schätze entdeckt - ob Grabbeigaben, Gold oder sonstige Schätze die einst versteckt wurden.

Ich entdeckte tief im Erdreich einen anderen Schatz - Licht das unter der Erde leuchtet und weil ich es wahrnehme - erhellt es mein Inneres.

 

Sehnsucht? Lust Neues zu entdecken? Vielleicht auch Lust auf terra incognita - also auf Neuland die Erste sein. Nein, ich werde entdeckt, es sind die Wurzeln die mich rufen.

 

Ich lass mich treiben, durchstreife die Wälder der Garrigue, betrete Wege, die schon einst die Römer gingen. Berauscht vom Duft der wildwachsenden Kräuter. Zeit verliert ihr Gewicht - ich werde offen für Begegnungen. Wirklichkeit und Traum werden eins.

Eine Kraft hält mich auf - ich blicke zu Boden und erkenne den "Zufall" - es ist mir etwas zugefallen. Ich beginne zu graben - warum will ich auch gar nicht wissen.

Das ans Licht gebrachte Geschöpf packe ich ein um es bei mir zu haben. Es drängt mich, dieses Geschöpf von allem zu befreien. Nackt und rein soll es vor mit stehen.

Ich bin im Paradies! Etwas Schöneres habe ich nie gesehen. Vielleicht ist es meine Aufgabe das Unsichtbare im Sichtbaren aufzuzeigen.

 

So werde ich wieder Kind, so wie Olivia, meine Enkelin. Darf fühlen wie sie - mich freuen über das Schöne das mir zufällt und das ich weiterschenken darf.

 

© 2015 by Sylvia Sachse Impressum/Datenschutz

  • Facebook Classic
  • Twitter Classic
  • Google Classic